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Geschlechtliche Vielfalt im Sport

Geschlechtliche Vielfalt im Sport

Die meisten Sportarten sind durch die Einteilung in „männlich“ und „weiblich“ und eine starke Körperbezogenheit geprägt. Problematisch daran ist, dass diese beiden Kategorien nicht für alle Menschen passen. Trans*, inter* und nichtbinäre Menschen (TIN) kommen bei dieser Einteilung nicht vor. Sie können in Erklärungsnot und Anpassungsdruck geraten oder erfahren Ausgrenzung im Verein. Das führt häufig dazu, dass sie nicht am Vereinssport teilnehmen, weil die damit verbundenen Hürden oft zu hoch sind.

Sportvereine, die sich dem Thema annehmen, sind anfangs häufig unsicher und suchen nach Handlungswissen und Ansätzen. Ansätze, die geschlechtliche Vielfalt mitdenken, damit sich Menschen mit diversen Geschlechtsidentitäten/Geschlechtern willkommen fühlen.

Durch Weiterbildungen und Austauschtreffen wollen wir hier unterstützend zur Seite stehen. Dabei arbeiten wir eng mit dem TIAM e.V. zusammen, der auf diesem Gebiet viel Expertise mitbringt.

Links: https://www.trans-inter-aktiv.org/materialien/broschueren

Bei weiteren Fragen steht der Anspechpartner Christian Lehmann gern zur Seite: Kontakt.

Weiterbildungen und Netzwerkveranstaltungen

Die meisten Sportarten sind durch die Einteilung in „männlich“ und „weiblich“ geprägt. Diese Geschlechterkategorien bilden jedoch nicht die Lebensrealitäten aller Menschen ab, und werden häufig als Begründung für Ausschlüsse aus dem Wettkampfsport vorgebracht. Auch im Freizeitsport erleben trans*, inter* und nicht-binäre Menschen (TIN) Ausgrenzung oder Unsicherheit – etwa im Zusammenhang mit Umkleiden, Anrede und Namen, Vereinsstrukturen oder der Teilnahme am Wettkampfsport. Manche Menschen verzichten deshalb auf Vereinssport oder beenden ihre sportliche Aktivität.

Wenn der organisierte Sport seiner demokratischen und gesellschaftspolitischen Verantwortung gerecht werden und für alle Menschen zugänglich sein möchte, besteht hier Handlungsbedarf. Barrieren abzubauen muss dabei nicht kompliziert sein: Viele Teams und Vereine haben bereits Ansätze entwickelt, die geschlechtliche Vielfalt mitdenken und ein Klima schaffen, in dem sich auch trans*, inter* und nicht-binäre Menschen willkommen und zugehörig fühlen.

In einem kurzen Input stellen wir einige Beispiele aus dem organisierten Vereinssport vor und zeigen, wie sich Barrieren Schritt für Schritt abbauen lassen. Anschließend kommen wir gemeinsam über Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge ins Gespräch. Ziel ist es, konkrete Anregungen mitzunehmen und mehr Sicherheit im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt im Sport zu gewinnen.

Eingeladen sind Mitglieder, Vorstände, Trainer*innen, Beschäftigte und Ehrenamtliche aus sächsischen Sportvereinen aller Sportarten sowie trans*, inter* und nichtbinäre Menschen, die bereits Sport treiben oder daran interessiert sind. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. 

Wir setzen auf ein respektvolles Miteinander, können jedoch keinen Safe Space im Rahmen der Veranstaltung zur Verfügung stellen.

Zeit:   18.01.2027, 18.00 – 20.00 Uhr
Ort:    Online
Anmeldung: bis 11. Januar 2027 an: c.lehmann@ssb-leipzig.de; Nach Anmeldung erhalten Sie einen Zugangslink

Bei weiterem Interesse an diesen Themen melden Sie sich gern bei Christian Lehmann (Stadtsportbund Leipzig e.V.):  c.lehmannnoSpam(at)ssb-leipzig(dot)de

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